Konzertarien

Konzertarien

W. A. MOZART / ARR. ANDREAS N. TARKMANN

“Es läßt sich erwarten, daß Mozart, welcher die Clarinette in ihrer vielfertigen Anwendbarkeit zu Ehren brachte, dieselbe auch als Soloinstrument mit besonderer Vorliebe behandeln werde, umso mehr, da er es mit einem bedeutenden Virtuosen zu thun hatte. Ja in der That sind die glänzenden Vorzüge des herrlichen Instruments ins schönste Licht gestellt. Die Contraste der verschiedenen Klangfarben in den verschiedenen Tonlagen sind auf jede Weise benutzt namentlich die tiefen Töne, welche auch hier sogar zu den Begleitungsfiguren angewendet werden. (...) Ebenso geschickt und reich ist die Fähigkeit der Clarinette im ausdrucksvollen Gesang Tonfülle und brillante Volubilität, energische Kraft und schmelzende Zartheit zu entwickeln in Anspruch genommen; (...) Man sagt nicht zuviel, wenn man dieses Concert als die Basis der modernen Clarinettvirtuosität betrachtet."

Otto Jahn: W. A. Mozart (2. Band) (1867

Herausgeber/Bearbeiter: 

Nicolai Pfeffer

Verlag: Weinberger

Für Klarinettisten steht das Werk Mozarts zweifelsfrei im Zentrum ihres klassichen Repertoires. Dies mag daran liegen, dass es Mozart wie kaum ein anderer Komponist verstand, die technischen und klanglichen Möglichkeiten des damals noch jungen Instruments einzusetzen. Inspiriert von den beiden konzertanten "Titus-Arien", begann die Klarinettistin Sabine Meyer mit Hilfe des international gefragten Arrangeurs Andreas N. Tarkmann, die weniger bekannten Konzertarien Mozarts nach verwendbaren Stücken für die Klarinette zu durchsuchen, die als eigenständige Konzertstücke neben der Mozartschen Originalliteratur stehen können. Das Ergebnis von Tarkmanns Arbeit überzeugt auf ganzer Linie. 

Der immens positiven Resonanz auf die neuen „Konzertstücke“ für Klarinette und Orchester folgte die Nachfrage nach einer Notenausgabe mit Klavierbegleitung. Die vorliegende Ausgabe gibt die Partien für A-, B-Klarinette und Bassetthorn genauso wieder, wie sie von Sabine Meyer auf CD (Sony Music) eingespielt worden sind. Nicolai Pfeffer, selbst Klarinettist, hat dann die Aufgabe übernommen, einen gut klingenden, durchaus leicht spielbaren Klavierauszug zu schreiben, der zum Studium wie für Aufführungen in kleinerem Rahmen gedacht ist.

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