Nuancenreich und impulsiv


Nicolai Pfeffers weicher, stets tragfähiger Pianoklang kam mit seiner Biegsamkeit und seinem Farbenreichtum beiden Werken des Opus 120 zu gute, so etwa bei dem „Andante“ und dem graziösen Ländler der Sonate f-moll und dem Hauptthema im „Allegro amabile“ der Sonate Es-Dur. Er folgte mit Sorgfalt den feinen Linien des Motivgeflechts von Oberstimme und Klavierpart, verlor aber nie den Spannungsbogen des ganzen Satzes aus den Augen. So gelangen Übergänge zwischen den einzelnen Abschnitten, deren Überzeugungskraft aus einer wohltuenden musikalischen Souveränität resultierte. In diesem Zusammenhang sei der versonnen gespielte „Sostenuto-Schluss“ des ersten Satzes von op. 120/1 erwähnt, den man in derartiger Abgeklärtheit von einem jungen Musiker mit großem Staunen hörte.

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