Ein klassischer Winter

Am 15. November ist dann der Pianist Severin von Eckardstein zu Gast. Jüngst wurde er für seine neue Claude-Debussy-CD mit dem französischen Schallplattenpreis „Diaspon d’Or“ ausgezeichnet und hoch gelobt. In Pinneberg spielt von Eckardstein allerdings keine Kompositionen des französischen Impressionisten, sondern Werke von Schumann, Chopin, Liszt, Wagner und Brahms.

Cord Garben, der den Künstler bereits zum dritten Mal einlädt, freut sich insbesondere auf dessen Wagner-Transkriptionen. Das traditionelle Neujahrskonzert findet natürlich auch im kommenden Jahr statt – am Sonntag, 5. Januar, im Hotel Cap Polonio – mit Cord Garben als Dirigent, der das Konzert zudem unterhaltsam moderieren wird. Ein weiteres Konzert liegt ihm sehr am Herzen. Es ist ein anspruchsvoller Themenabend mit dem Titel „Die Variation“. Was die drei wundervollen Komponisten Ludwig van Beethoven, Carl Maria von Weber und Johannes Brahms an Variationen ausprobiert und komponiert haben, wird am 24. Januar zu Gehör gebracht. Darunter „Die Zauberflöte“, Beethovens „Eroica“ und Brahms „Paganini-Variationen“. Eine solche Variation, schreibt Cord Garben im Programmheft, entstand aus den „Manieren“ und Koloraturen der Sänger und entwickelte sich mit der Instrumentalmusik als selbstständige Gattung. „Fräulein Klarinette“ kommt dann am 21. Februar zum Zuge, wenn der Klarinettist Nicolai Pfeffer gemeinsam mit Terhi Dostal am Klavier späte Werke von Brahms spielt. Pfeffer spielt bei den Besten der Zunft, debütierte 2018 an der Mailänder Scala, spielt als Solist bei der Bremer Kammerphilharmonie, den Bamberger Sinfonikern und anderen. Die Pianistin Terhi Dostal hat sich auch als Brahms-Spezialistin einen Namen gemacht.