Mitreißende Virtuosität und orchestrale Transparenz

Der 35-jährige Pfeffer spielt den Solo-Part des Konzerts mit der nötigen Portion Kantabilität und luftiger Beweglichkeit. Er bietet eine wunderbare Interpretation ohne jene Manierismen, die in letzter Zeit bei Klassikkünstlern ja fast inflationär aufblühen und oft am Ziel vorbeischießen. Pfeffer phrasiert edel und setzt auf einen runden Ton. So macht das Zuhören einfach nur Freude. Als besondere Zugabe gibt es Mozarts Rondo KV 373 für Violine und Orchester in Pfeffers

eigener Bearbeitung für Klarinette und Orchester. Darin ist eine kurze Solo-Kadenz des Komponisten und renommierten Arrangeurs Andreas N. Tarkmann zu hören, der außerdem auch noch die Mozart-Arie "Sperai vicino il lido" KV 368 überaus klangvoll und effektiv für Klarinette und Orchester bearbeitete.

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Intervista su RAI3