Iwan Müller (1786–1854), in Riga als Kind deutscher Eltern geboren, war einer der großen Klarinettenvirtuosen seiner Zeit und zugleich Instrumentenbauer. In Paris fertigte er ab 1812 eine verbesserte Klarinette, die von der Kommission des Conservatoire zunächst abgelehnt wurde, sich erst Jahre später durchsetzte und bis heute die Grundlage des sogenannten deutschen Systems bildet.
Sein Duo beruht auf Melodien aus Gioachino Rossinis Oper Armida, die im November 1817 in Neapel mit Isabella Colbran in der Titelpartie uraufgeführt wurde. Die Fagottstimme kann auch vom Violoncello, der Klavierpart von der Harfe übernommen werden.
Die Ausgabe folgt den drei Stimmen des Pariser Erstdrucks bei Dufaut et Dubois, der, wie damals üblich, ohne Partitur erschien. Ergänzungen und Abweichungen von der Quelle sind durch Klammern oder Fußnoten gekennzeichnet. Vorwort (deutsch/englisch) von Hanno Fendt und Michael Nowotny.
Iwan Müller (1786–1854), in Riga als Kind deutscher Eltern geboren, war einer der großen Klarinettenvirtuosen seiner Zeit und zugleich Instrumentenbauer. In Paris fertigte er ab 1812 eine verbesserte Klarinette, die von der Kommission des Conservatoire zunächst abgelehnt wurde, sich erst Jahre später durchsetzte und bis heute die Grundlage des sogenannten deutschen Systems bildet.
Sein Duo beruht auf Melodien aus Gioachino Rossinis Oper Armida, die im November 1817 in Neapel mit Isabella Colbran in der Titelpartie uraufgeführt wurde. Die Fagottstimme kann auch vom Violoncello, der Klavierpart von der Harfe übernommen werden.
Die Ausgabe folgt den drei Stimmen des Pariser Erstdrucks bei Dufaut et Dubois, der, wie damals üblich, ohne Partitur erschien. Ergänzungen und Abweichungen von der Quelle sind durch Klammern oder Fußnoten gekennzeichnet. Vorwort (deutsch/englisch) von Hanno Fendt und Michael Nowotny.

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