Jiří Družecký (1745–1819), eingedeutscht Georg Druschetzky, war ursprünglich Militärmusiker und Oboist und vervollkommnete sich beim Dresdner Hofoboisten Carlo Besozzi. Nach Jahren als Landschaftspauker in Oberösterreich und in Wien stand er im Dienst des Herzogs Grassalkovich in Pressburg, des Fürstprimas Batthyány in Ungarn und ab 1807 des Erzherzogs Joseph, dessen achtstimmige Harmoniemusik er leitete. Sein umfangreiches Werk umfasst 28 Sinfonien, rund 150 Partiten für Bläser, Streichquartette, Messen und Opern; bekannt ist er heute vor allem unter Bläsern.
Das Quartetto für Klarinette in B, Violine, Viola und Violoncello steht in einer für diese Besetzung seltenen Tonart und erscheint hier erstmals als Neuausgabe mit Partitur. Quelle ist eine handschriftliche Stimmenabschrift (von RISM auf 1800 bis 1824 datiert) aus der Bibliothek der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest.
Ergänzungen der Herausgeber stehen in Klammern, nennenswerte Abweichungen von der Quelle sind in Fußnoten erläutert. Partitur und Stimmen; Vorwort (deutsch/englisch) von Hanno Fendt.
Jiří Družecký (1745–1819), eingedeutscht Georg Druschetzky, war ursprünglich Militärmusiker und Oboist und vervollkommnete sich beim Dresdner Hofoboisten Carlo Besozzi. Nach Jahren als Landschaftspauker in Oberösterreich und in Wien stand er im Dienst des Herzogs Grassalkovich in Pressburg, des Fürstprimas Batthyány in Ungarn und ab 1807 des Erzherzogs Joseph, dessen achtstimmige Harmoniemusik er leitete. Sein umfangreiches Werk umfasst 28 Sinfonien, rund 150 Partiten für Bläser, Streichquartette, Messen und Opern; bekannt ist er heute vor allem unter Bläsern.
Das Quartetto für Klarinette in B, Violine, Viola und Violoncello steht in einer für diese Besetzung seltenen Tonart und erscheint hier erstmals als Neuausgabe mit Partitur. Quelle ist eine handschriftliche Stimmenabschrift (von RISM auf 1800 bis 1824 datiert) aus der Bibliothek der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest.
Ergänzungen der Herausgeber stehen in Klammern, nennenswerte Abweichungen von der Quelle sind in Fußnoten erläutert. Partitur und Stimmen; Vorwort (deutsch/englisch) von Hanno Fendt.

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